Vorsätze fürs neue Jahr? – Nein, danke!

Kurz vor Jahresende reifen meist unzählige Ideen und vermeintlich gute Vorsätze für das neue Jahr heran. Auch ich habe Ende letzten Jahres bereits das ein oder andere an guten Vorsätzen für 2017 gehört. Und natürlich habe auch ich überlegt, ob ich mir nicht etwas für das neue Jahr vornehmen möchte. Was aber bringen uns die Vorsätze für das neue Jahr überhaupt?

Sicherlich hat schon jeder selbst einmal die Erfahrung gemacht, dass es am Ende beim  guten Vorsatz geblieben ist und nichts davon Bestand hatte.

Wieso eigentlich?

Sehen wir uns die vermeintlich guten Vorsätze, die uns im Kopf herumschwirren, einmal genauer an. Sie lauten möglicherweise „Ich sollte mit dem Rauchen aufhören“ oder „Ich muss mich 2017 gesünder ernähren“. Vorsätze fürs neue JahrAlles sicherlich Dinge, die uns gut tun würden.

Aber warum bleibt es dann doch häufig beim Vorsatz? Wieso scheitern so viele bereits nach wenigen Tagen daran, diese Vorhaben erfolgreich umzusetzen?

Während ich meiner inneren Stimme lausche und mich sagen höre, dass ich in diesem Jahr mit dem Rauchen aufhören sollte, denke ich sofort „Nein, danke!“.

Aber warum? 

1. Freiwilligkeit

Gibt es doch so viele gute Gründe, die genau das doch befürworten. Trotzdem regt sich Widerstand in mir. Widerstand und die Gewissheit, dass ich mich frei entscheiden möchte und es sonst nicht funktionieren wird. Und wo ist die freie Wahl, wenn ich denke, dass ich dieses oder jenes tun sollte oder muss?

Solange ich auf diese Art denke, ist es um meinen Vorsatz schlecht bestellt. Was ich brauche ist ein wenig Mut Verantwortung für mich zu übernehmen und mich aus freien Stück dafür zu entscheiden.

2. Bedürfnisorientierung

Viele unserer Vorsätze – wenn nicht sogar die Meisten – basieren auf Strategien. Wir überlegen uns, was wir tun können und vernachlässigen dabei mitunter den Grund dafür, warum wir dies tun wollen. Welches Bedürfnis versuchen wir uns damit eigentlich zu erfüllen? Was ist unser eigener innerer Motor, der uns dazu antreibt?

Beziehen wir unsere Bedürfnisse mit in unsere Überlegungen ein, können unsere Vorhaben konkreter anstatt vage und abstrakt werden. Dann steht hinter „Ich sollte aufhören zu rauchen“ möglicherweise das Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit (Gesundheit) und Sicherheit.

Die Kombination macht`s

Aus dem Doppelpack von Freiwilligkeit und Bedürfnisorientierung entsteht die innere Bereitschaft, in die Umsetzung zu gehen. Etwas konkretes, anstatt vage und abstraktes zu tun und zu wissen, wofür ich es tue. Dann können wir Verantwortung für uns selbst übernehmen und unseren Ideen erfolgreich Taten folgen lassen.

Überprüfen Sie doch einmal Ihre Vorsätze für dieses Jahr.
Haben Sie sich für 2017 etwas vorgenommen, das Ihnen die freie Wahl lässt?
Oder mögen Sie Ihren Vorsatz noch einmal neu formulieren und ‚die Sache‘ anders angehen? Welche Bedürfnisse versuchen Sie sich jetzt zu erfüllen?

Dieser Beitrag wurde unter Blogbeiträge abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar

Benachrichtigung bei neuen
avatar
wpDiscuz