September 2016 – Wahrnehmen, spüren und bei sich bleiben

Zurückblickend auf die letzten Wochen kann ich mich an knapp 2 Wochen erinnern, in denen uns die Sonne so auf den Pelz bruzelte, wie ich es jetzt gerade erlebe. Ich genieße das sonnige Wetter sehr. Muss aber gestehen, dass ich mich größtenteils auch in klimatisierten Räumen aufhalte. 😉

Da die meisten von uns bei sonnigem Wetter wohl weniger Zeit am PC verbringen, gibt es heute eine kleine Übung für unterwegs.

Das Wichtigste, um gut für uns zu sorgen ist, dass wir wahrnehmen und spüren, wie es uns gerade geht. Dabei kann es eine Herausforderung sein, ganz bei uns zu bleiben. Nicht selten wird ein direkter Zusammenhang zwischen der eigenen Gefühlslage und anderen Personen hergestellt. Wir sehen oder hören etwas und denken, wir fühlen uns so oder so, weil die andere Personen dieses oder jenes gesagt/getan hat. Damit machen wir unser Gegenüber für unsere Gefühle verantwortlich.

Wenn wir jedoch wirklich wahrnehmen, wie es uns gerade geht und dieses empfinden mit unserer eigenen Bedürfnislage in Zusammenhang bringen, können wir frei und unvoreingenommen in Kontakt mit anderen treten.

Deshalb mag ich anregen, zu üben, das eigene Empfinden von anderen Menschen zu lösen.

Wahrnehmen, spüren und bei sich bleiben

So geht’s

  1. Nehmen Sie sich in den kommenden Tagen immer wieder einmal bewusst einen Augenblick für sich Zeit
  2. Unterbrechen Sie kurz was Sie gerade tun und atmen Sie bewusst zwei oder dreimal durch
  3. Fragen Sie sich selbst:
    • Was nehme ich in diesem Augenblick wahr? Was sehe oder höre ich in meiner Umgebung? Was passiert gerade um mich herum?
    • Wie fühle ich mich jetzt während ich das sehe oder höre?
    • Was brauche ich in diesem Moment? Wonach sehnen ich mich?
      Bleiben Sie dabei ganz bei Ihren Bedürfnissen und vermeiden Sie es, dass was Sie brauchen mit anderen Personen in Verbindung zu bringen!
  4. Erkennen Sie für sich selbst an, dass es in diesem Moment ganz alleine um Ihre Bedürfnisse geht und atmen Sie noch einmal bewusst durch.
    Vielleicht mögen Sie innerlich sagen „Ah, darum geht es mir gerade…“ oder „Ja, das ist mir jetzt wirklich wichtig.“

 

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