Oktober 2016 – Dankbarkeit kultivieren

Heute am 02. Oktober 2016 ist Erntedank. Ein Tag der christlich geprägt ist und bei dem gläubige Christen noch heute Gott für die Ernte und Gaben danken. Während der Vorbereitung der Übung des Monats fand ich es daher naheliegend, dies miteinander zu verbinden. Darum möchte diesen Monat dazu anregen, Dankbarkeit zu kultivieren. Denn es lohnt sich!

Geht es Ihnen auch so, dass Sie hier und dort erleben, wie Dinge als selbstverständlich wahrgenommen werden? Und wie ist es bei Ihnen selbst? Sicherlich haben auch Sie das Eine oder Andere, worüber Sie sich im ganz alltäglichen Kontakt keine Gedanken zu machen und es einfach als gegeben hinnehmen oder? – Mir zumindest passiert dies durchaus.

Dankbarkeit kultivieren

Um die Übung des Monats durchführen zu können, benötigen Sie:

  • etwas zum Sammeln (z.B. Streichhölzer, Erbsen, Kaffeebohnen, kleine Steine oder ähnliches)
  • ein Behältnis (z.B. ein Glas in der Größe abhängig von dem, was sie sammeln werden)

Dankbarkeit kultivierenSo geht’s

  1. Nehmen Sie sich jeden Abend einige Minuten Zeit, um den erlebten Tag noch einmal gedanklich durchzugehen:
    1. Was haben Sie heute erlebt?
    2. Worüber haben Sie sich vielleicht gefreut? Was hat Ihnen gut getan?
  2. Finden Sie die einfachen alltäglichen Momente Ihres Tages.
    Beispiel: Meine Nachbarin hat mich am Morgen gegrüßt und gefragt, wie es mir geht.
  3. Spüren Sie nach wie Sie sich in diesem Moment gefühlt haben.
  4. Fragen Sie sich, welches Bedürfnis oder Bedürfnisse sich in diesem Moment für Sie erfüllt hat/haben. Hierzu können Sie zur Unterstützung auch auf eine Bedürfnisliste zurückgreifen.
  5. Dann legen Sie je Bedürfnis, dass sich für Sie erfüllt hat, eines Ihrer Sammelobjekte (z.B. ein Streichholz) in Ihr Behältnis.
  6. Dann stellen Sie sich kurz vor, wie es wäre, wenn die Situation anderes gewesen wäre.
    Beispiel: Meine Nachbarin ging heute Morgen wortlos an mir vorbei.
  7. Wiederholen Sie die Punkte 2-6 einige Male und ernten Sie Ihren Tag.
  8. Jetzt schauen Sie auf Ihr Behältnis. Wie viele Sammelobjekte und damit Bedürfnisse haben sich für Sie heute erfüllt? Spüren Sie nach, wie es sich anfühlt, dass sich durch einfache und alltägliche Augenblicke im Laufe des Tages Bedürfnisse erfüllt haben. Können Sie dankbar auf Ihren Tag zurückschauen?

Vielleicht mögen Sie auch am Ende der Woche einmal schauen, wie Sie mit der Übung  begonnen haben. Hat sich im Laufe der Woche für Sie etwas verändert?

Ich wünsche Ihnen viele Freude beim Ausprobieren und Dankbarkeit kultivieren.

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