Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Vor einigen Tagen bin ich auf meinem Streifzug durchs World Wide Web einmal mehr über den folgenden Spruch gestolpert:

„Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“

 

Sicherlich wird dieser Ausspruch vielen von Ihnen oder aber das in diesem Zusammenhang oft verwendete Bild der 3 Affen bekannt sein.

Nicht sehen, nicht hören, nichts sagen

Aber wußten Sie auch, dass der ursprünglich aus dem buddhistischen stammende Spruch eigentlich für den vorbildlichen Umgang mit dem Bösen stehen soll?

„Nichts böses hören, nichts böses sehen, nichts böses sagen“

Interessant finde ich, dass hierzulande dieser Spruch angeblich sehr viel häufiger in dem Kontext von „etwas nicht wahrhaben wollen“ Verwendung findet. Das wiederum hat in mir die Frage aufgeworfen, wann ich mich selbst einmal für einen der 3 Affen entscheide und warum? Ist es wirklich ein nicht wahrhaben wollen?

Auf der Suche nach einer Situation in der ich mich für eine der drei Strategien entschieden habe, wurde mir bewusst, dass ich erst kürzlich einen Kommentar zu einer für mich nicht passenden politischen Äußerung hätte abgeben können. Aber ich tat es nicht. Ich entschied mich für „nichts sagen“. Auf dem Weg, das dahinter stehende Bedürfnis zu finden, merkte ich schnell, dass es mir in dieser Situation um Harmonie ging. Es war mir in diesem Moment wichtiger, einen harmonischen Abend zu haben, anstelle einer politischen und möglicherweise kontroversen Diskussion.

Wie ist das bei Ihnen?
Wann entscheiden Sie sich für eine dieser drei Strategien?
Was ist Ihnen in einem solchen Moment gerade wichtiger?

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