Hören, um was es wirklich geht

Gerade in ganz alltäglichen Situationen kann es schnell passieren, dass wir uns auf die Worte konzentrieren, die gesprochen werden, anstatt darauf zu hören, was unsere Mitmenschen wirklich bewegt. Da ist vielleicht der Kollege, der auf ein freundliches „Guten Morgen.“ scheinbar mürrisch antwortet „Ah ja, Morgen.“ oder der Nachbar, der uns Abends an der Tür anspricht und seinen Unmut darüber äußert, dass die Mülltonne bereits gestern geleert wurde und immer noch vor der Tür steht.

In vielen Augenblicken unseres ganz täglichen Miteinanders könnten wir in Versuchung geraten, zu denken, dass andere ihre schlechte Laune an uns auslassen, uns kritisieren möchten und vieles mehr.

„Hören Sie auf das, was andere Menschen brauchen, nicht auf das, was sie über Sie denken.“
~Marshall B. Rosenberg

Bedürfnisse hören

Wenn wir auf das hören, was Menschen brauchen, dann hören wir anstelle einer mürrischen Begrüßung vielleicht, dass der Kollege am Morgen einfach noch etwas Ruhe benötigt, um vor seinem ersten Termin noch etwas fertigzustellen und der uns scheinbar kritisierende Nachbar lässt uns wissen, wie wichtig ihm Ordnung und Ästhetik sind.

Auch wenn gerade Kritik und Vorwürfe für uns schwer zu hören sind, machen Sie sich immer wieder bewusst, dass auch diese Botschaften, der tragische Ausdruck unerfüllter  Bedürfnisse ist. Ein Geschenk in stacheliger Verpackung. Reissen Sie es auf und schauen Sie auf das Bedürfnis, welches dem Gesagten zu Grunde liegt.

Versuchen Sie doch einmal, in der kommenden Woche die Bedürfnisse hinter dem Gesagten zu entdecken. Wie verändert sich Ihre Welt, wenn Sie den Fokus auf die Bedürfnisse legen, die wir Menschen alle gemein haben?

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