Empathische Vermutungen äußern, anstelle…

Empathische Vermutungen

Anstelle zu behaupten, wir wüssten wie es dem Anderen geht, stellen wir in der Gewaltfreien Kommunikation empathische Vermutungen an. Wir fragen dann nach dem, was der andere gerade fühlt und braucht und behaupten nicht es bereits zu wissen.

Das kann dann zum Beispiel so klingen: „Bist Du gerade traurig, wenn Du daran denkst, dass er heute Abend nicht vorbeikommen kann, weil Du Dich so sehr auf einen gemeinsamen Abend mit ihm gefreut hast?“

oder

„Sind Sie frustriert, wenn Sie jetzt von mir hören, dass Sie die Gehaltserhöhung nicht bekommen, weil es Ihnen wichtig ist, dass Ihr Einsatz hier gesehen wird?“

Empathische Vermutungen

Wenn wir empathische Vermutungen äußern, bekunden wir unser ehrliches Interesse an der anderen Person und unterstützen sie gleichzeitig dabei, herauszufinden wie es ihr gerade geht und was sie in diesem Moment braucht. Dabei ist es gar nicht erforderlich, dass wir mit unserer Vermutung richtig liegen. Lediglich das aufrichtige Interesse an unserem Gegenüber ist entscheidend.

Diagnosen, Analysen oder Behauptungen hingegen, die wir über unseren Gesprächspartner anstellen, haben stets einen bewertenden Charakter und können  schnell als Kritik oder Vorwurf interpretiert werden.

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