Ärger und wie wir ihn einladen

Jeder kennt ihn und die Meisten werden ihn wohl nicht als besonders angenehm wahrnehmen. Gemeint ist der Ärger!

Trotzdem werden sich viele von uns vermutlich jeden Tag mal mehr oder weniger „über irgendetwas“ ärgern. Aber sind wir uns eigentlich bewusst darüber, warum wir uns überhaupt ärgern?

Ärger - Ergebnis unserer Gedanken

Vielleicht denken Sie jetzt etwas in der Art wie „Sicher weiß ich das! Liegt doch auf der Hand“. Und sie haben genau im Kopf, das eine bestimmte Person, dieses oder jenes getan oder gesagt hat. Wenn Sie so denken, dann möchte ich Sie auf ein Zitat von Marshall B. Rosenberg aufmerksam machen.
Darin gibt uns Marshall einen wunderbaren Hinweis. Er sagt:

Ärger ist ein wunderbarer Hinweis, er ist ein Wecker. Sobald ich ärgerlich werde, weiß ich, dass ich den andern nicht richtig gehört habe. Die Ursache meines Ärgers sind meine Gedanken: Statt, dass ich mich mit dem verbinde, was in dem andern vorgeht, bin ich oben in meinem Kopf und urteile, dass er irgendetwas falsch gemacht hat. Gewalt kommt von dem Glauben, dass andere Menschen unsere Schmerzen verursachen und dafür Strafe verdienen.

Strafe

Prüfen Sie dies doch einmal in der kommenden Woche nach. Können Sie erkennen, wann Ihre Gedanken den Grundstein für Ihren Ärger legen?

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